Entwicklung auf dem Land

Ich komme aus einem ländlichen Wahlkreis. Im Vergleich zu den Städten sind die Probleme hier oft ganz andere. Wenn zum Beispiel viele Menschen vom Land in die Stadt ziehen, sterben Dörfer aus. Dann gibt es dort keine Ärztin mehr, der Bus fährt nur noch einmal am Tag und es gibt keinen Laden mehr, in dem man einkaufen kann. Für Menschen mit Kindern, ältere Menschen, Kranke und viele andere wird das Leben dadurch schwieriger.

Ich will, dass alle, die es wollen, auch auf dem Land gut leben und arbeiten können. Deshalb fordere ich zusammen mit meiner Fraktion Bildung und Arbeit, gute und ganztägige Kinderbetreuung und Schulen  auf dem Land. Und auch nach der Schule muss es eine Perspektive für junge Menschen geben. Wichtig ist der Ausbau von schnellem Internet überall. Und natürlich müssen die Wege zur Ärztin kurz bleiben.

Lebendigkeit

Auch auf dem Land brauchen die Menschen kulturelle Angebote. Weil die Landbewohner*innen keine Menschen zweiter Klasse sind und weil Lebendigkeit unsere offene Gesellschaft stärkt. Ich arbeite dafür, dass Kinos, Theater, Sportvereine, Jugendclubs oder Bibliotheken für alle zugänglich und gut erreichbar sind. In den Ortskernen soll etwas los sein und Dorfläden sollen die Nahversorgung sichern und außerdem Treffpunkte sein.