Region Main-Tauber

Zu meinem Bundestagswahlkreis gehört auch der Main-Tauber-Kreis, der an der Spitze von Baden-Württemberg liegt und somit der nördlichste Kreis im fränkisch geprägten Nordosten des Ländles ist. Durchzogen wird er der Länge nach von der Tauber, die von Creglingen-Archshofen bis nach Wertheim fließt und dort in den Main mündet.

(Bild von Yildiray Yücel Kamanmaz auf Pixabay)

Mit einer Fläche von 1302 km² ist er einer der größten der 35 Landkreise Baden-Württembergs und weist dennoch mit rund 130.000 hier lebenden Menschen die geringste Einwohnerdichte auf. Er ist Teil der Region Heilbronn-Franken und gehört zur Metropolregion Stuttgart. Zudem besitzt die er Einzigartigkeit, an drei weitere Metropolregionen (Nürnberg, Rhein-Main und Rhein-Neckar) zu grenzen. Er umfasst 18 Gemeinden, darunter 11 Städte und 7 sonstige Gemeinden. Sitz des Landratsamtes ist die Kreisstadt Tauberbischofsheim.

Land als Möglichkeitsraum

Gerade vor dem Hintergrund eines globalen Welthandels, den Auswirkungen des Klimawandels und die Frage nach einem guten Leben ist es für mich als „grüne Politikerin“ wichtig, den ländlichen Raum  bei einer zunehmenden Verstädterung als potentiellen Möglichkeitsraum für eine nachhaltige Entwicklung zu verstehen.

Wirtschaftsstruktur

Die Wirtschaft im Main-Tauber-Kreis zeichnet sich durch traditionsreiche und innovative mittelständische Firmen aus. Zu den wichtigsten Branchen gehören Glas- und Möbelindustrie, Holz verarbeitende und Maschinenbaubetriebe, die Metall- und Textilverarbeitung sowie Landwirtschaft, Wein und Tourismus – hier sind weit über 20 Weltmarktführer beheimatet. Auch die Bundeswehr ist mit einem Heeresflieger-Standort in Niederstetten vertreten und fest in der Region verankert.

Eine besondere Rolle nimmt das Thema Gesundheit ein. Der Kreis verfügt mit dem Heilbad Bad Mergentheim über den größten Kurort Baden-Württembergs und genießt mit drei Akutkrankenhäusern sowie diversen Fachkliniken einen hervorragenden Ruf.

Touristisches Ziel

Als Teil der Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ spielt auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Das 120 km lange Tal und seine Seitentäler sind geprägt von Weinbergen, Streuobstwiesen, Wäldern, Magerrasenhängen mit seltenen Pflanzen und zahlreichen Getreidefeldern. Daneben ziehen Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser, Kirchen und andere Kulturdenkmale Rad- und Wandertouristen an. Die frühere Zisterzienserabtei Kloster Bronnbach hat sich zu einem geistig-wissenschaftlich-kulturellen Zentrum entwickelt. Daneben gibnt es unter anderem das mittelalterliche Schloss Külsheim, die berühmte Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald und die ehemalige Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens in Bad Mergentheim zu bewundern.

Gut aufgestellt und familienfreundlich

Die soziale Infrastruktur ist mit KiTa, Schule, medizinischer Versorgung, Kranken- und Altenpflegeeinrichtungen auf den ersten Blick gut im Vergleich mit anderen ländlichen Regionen aufgestellt. Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 3,1 Prozent (Berichtsmonat März 2020) regelmäßig unter den Quoten Baden-Württemberg.

Zudem gilt der Kreis als besonders familienfreundlich. So zählt er laut einer Prognos-Studie zu den 25 „Top-Regionen für Familien“ in Deutschland und belegte in der ZDF-Deutschland-Studie 2019 auch einen hervorragenden Rang.

Dennoch bleibt der Main-Tauber-Kreis „Grünerwartungsland“.

Nachdem die Grünen hier 30 Jahre ohne Mandat im Bund gewesen sind, kann ich dem Kreis nun mit meiner Person endlich wieder eine „grüne Stimme“ in Berlin Gehör verschaffen. Vor Ort muss die

ökologische Landwirtschaft viel stärker gefördert werden. Insgesamt könnte der Kreis einen größeren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Im

ÖPNV-Netz klaffen große Lücken.

Wahlkreisbüro Bad Mergentheim

Mein Wahlkreisbüro befindet sich im Zentrum von Bad Mergentheim. Ich freue mich auf konstruktive Kritik, Impulse und Ideen – alles ist willkommen und hilft mir, die Zukunft des ländlichen Raumes so zu gestalten, dass sie auch unseren Kindern gerecht wird.